GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Thu, 06 Oct 2022 17:35:47 +0200 Thu, 06 Oct 2022 17:35:47 +0200 TYPO3 EXT:news news-305 Thu, 29 Sep 2022 09:51:26 +0200 Danke Dietmar! https://gew-mittelhessen.de/home/details/danke-dietmar Personengruppe Seniorinnen und Senioren verabschiedet ihr Gründungsmitglied Bei der turnusgemäßen Sitzung der Personengruppe der Seniorinnen und Senioren im GEW-Bezirksverband Mittelhessen im Juni 2022 kandidierte Dietmar Becher auf eigenen Wunsch aus Altersgründen nicht mehr für den Vorsitz.
Es war deshalb ein denkwürdiger Tag für ihn und uns alle! War Dietmar doch Gründungsmitglied des Bezirksverbandes der
GEW Mittelhessen und vor allem Mitbegründer der Personengruppe Seniorinnen und Senioren.

Ohne seine Beratungen, kritischen Anregungen und fundierten Kenntnisse wäre so manches in unserem Bezirk nicht
zustande gekommen!

Der Personengruppenausschuss bedankte sich bei ihm für sein jahrelanges Engagement mit einem Präsentkorb.

 

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Senioren Aktuell
news-304 Wed, 28 Sep 2022 12:19:51 +0200 „A 13 – Und sie bewegen sich doch!“ https://gew-mittelhessen.de/home/details/a-13-und-sie-bewegen-sich-doch Demonstrationsaufruf A 13 für Grundschullehrkräfte jetzt! Es bewegt sich was für die Lehrkräfte in Deutschland. Die von der GEW Hessen initiierte Kampagne für eine gleichberechtigte Bezahlung der Grundschullehrkräfte nach A 13 trägt in immer mehr Bundesländern Früchte! Nach Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen folgt nun die schwarz-grüne Landesregierung in NRW der GEW-Forderung "A 13 für alle Lehrämter". Die Koalition hat eine stufenweise Angleichung der Besoldungsgruppen bis 2026 beschlossen. Alle verbeamteten Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I bekommen jeweils zum 1. August eine Zulage von 115 Euro, bis dann 2026 eine komplette Angleichung vollzogen ist. Auch für die angestellten Lehrkräfte gibt es gute Nachrichte: Mit der höheren Eingruppierung nach A 13 werden die angestellten Lehrkräfte, die bisher nicht nach der Besoldungsgruppe A 12 bezahlt werden, mehr Geld erhalten. Auch Bayern steigt in den Zug „A 13 für alle“ ein. Zumindest stellte das, der in Bildungsangelegenheiten eher unbewegliche Ministerpräsidenten Söder in Aussicht. Er kündigte an, dass nach den Landtagswahlen 2023 alle Lehrämter auf A 13 | E 13 angehoben werden. In Niedersachsen wird dieser Schritt im Kontext der Landtagswahlen 2022 ebenfalls diskutiert.

Die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen muss jetzt endlich einsehen, dass die Besoldungsangleichung unausweichlich ist. Zählt man Nordrhein-Westfalen und Bayern dazu, werden bald zehn von 16 Bundesländern ihren Lehrkräften schulformübergreifend A 13 zahlen. Will man den massiven Lehrkräftemangel etwas entgegensetzen und die naheliegende Abwanderung von Lehrkräften in die angrenzenden Bundesländer verhindern, müssen auch in Hessen die Grundschullehrkräfte endlich A 13 / E 13 erhalten!  Das Ziel Nordrhein-Westfalen und der Ankündigung von Ministerpräsidenten Söder in Bayern sei es, den Beruf der Lehrerin und des Lehrers attraktiver zu machen. Folgt Hessen diesem Beispiel nicht, wandern die ausgebildeten Lehrkräfte in besser bezahlende Bundesländer ab. So wird sich der Lehrkräftemangel in Hessen weiter verschärfen.

Unter diesen Voraussetzungen kämpfen wir in Hessen weiter!

Dein Einsatz ist gefragt, komm´ zur Großdemonstration nach Frankfurt:

Am 12. November 2022 | Frankfurt DGB-Haus Parkplatz
Ab 11 Uhr Treffen: DGB Haus Parkplatz
12 Uhr Demonstration
13 Uhr Kundgebung auf dem Opernplatz

Plakat

Plakat (quer)

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Aktuell
news-303 Mon, 20 Jun 2022 09:17:40 +0200 Testament / Erbschaft - wie mache ich es richtig? https://gew-mittelhessen.de/home/details/testament-erbschaft-wie-mache-ich-es-richtig Vortrag im Bürgerhaus Kleinlinden Am 14.06.2022 folgten rund achtzig interessierte Kolleginnen und Kollegen aus allen Kreisverbänden der GEW Mittelhessen einer Einladung der PG Seniorinnen und Senioren.
Zum Thema „Erbschaft und Testament - Wie mache ich es richtig?“ hat der Referent Rechtsanwalt Erik Spielmann / Gießen im Bürgerhaus Kleinlinden informative Tipps gegeben.
Auch viele individuelle Fragen konnten beantwortet werden.

Hier finden sie die Folien zum Download

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Senioren Aktuell
news-302 Mon, 23 May 2022 13:24:37 +0200 Online-Petition gegen die Benachteiligung von Senioren und Seniorinnen https://gew-mittelhessen.de/home/details/online-petition-gegen-die-benachteiligung-von-senioren-und-seniorinnen Jetzt unterschreiben! Die Tarifrunde Hessen (TV-H) hat gute Ergebnisse hervorgebracht. Durch den Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen haben Tarifbeschäftigte und Beamt*innen eine Sonderzahlung von bis zu 1.000 Euro erhalten.

Unabhängig von ihrer Funktion und der schwierigen Arbeit der aktiven Kolleg*innen während der Corona-Pandemie, kompensiert diese Sonderzahlung in Wahrheit die lange Zeit bis zur ersten Erhöhung der Bezüge im August 2022.

Versorgungsempfänger*innen sind aber von der Zahlung ausgenommen. Sie haben damit 10 Nullmonate hinzunehmen – und das bei einer Inflation von 3,1 Prozent in 2021 und einer noch höheren Inflationsprognose für 2022. Das ist ein reales Einkommensminus.

Es kann nicht sein, dass Hessen die Kompensation der Nullmonate verweigert. Deshalb unterstützt die gemeinsame Petition der DGB Gewerkschaften und unterzeichnet hier.

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Aktuell
news-301 Mon, 09 May 2022 09:19:31 +0200 Testament und Erbschaft - Wie mache ich es richtig? https://gew-mittelhessen.de/home/details/testament-und-erbschaft-wie-mache-ich-es-richtig Informationsveranstaltung der PG Seniorinnen und Senioren mit Rechtsanwalt Erik Spielmann Dienstag, 14.06.2022

15:00 - 17:00

Bürgerhaus Kleinlinden

Anmeldungen per E-Mail, Post, Fax oder Telefon an:

Bezirksverband Mittelhessen

Schwanallee 27-31
35037 Marburg

06421–952395

06421–952396
bezirk@gew-mittelhessen.de

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Termine Senioren Aktuell
news-300 Mon, 25 Apr 2022 14:23:54 +0200 GeMAInsam Zukunft gestalten https://gew-mittelhessen.de/home/details/gemainsam-zukunft-gestalten Veranstaltungen zum 01. Mai in Mittelhessen rieden, Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt kommen nicht von selbst. Sie müssen immer wieder gemeinsam erkämpft werden. Die Menschen spüren das in diesem Jahr so intensiv wie seit vielen Jahren nicht mehr. In diesen Zeiten tiefgreifender Veränderungen stehen die Gewerkschaften für ein solidarisches Miteinander. Gemeinsam gehen wir in diesem Jahr wieder bundesweit auf die Straßen und Marktplätze und setzen am Tag der Arbeit ein sichtbares Zeichen für eine gerechte und friedvolle Zukunft. So auch in Mittelhessen! Denn wir wissen: Solidarität braucht Nähe!

Durch den brutalen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine sterben jeden Tag Menschen. Millionen Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, sind auf der Flucht. Dieser Krieg ist auch ein Angriff auf die europäische Friedensordnung, die auf Freiheit, Menschenrechten, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit basiert. Unsere Botschaft zum 1. Mai lautet: Solidarität, Frieden und Selbstbestimmung für die Ukraine! Wir sind geeint in der Überzeugung: Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder! Weltweit

Mit rasanter Geschwindigkeit hat sich unser Leben in den vergangenen Jahren verändert. Klimaschutz, Digitalisierung und Globalisierung haben enorme Auswirkungen darauf, wie wir arbeiten, leben und konsumieren. Für uns ist klar: Diese wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation können wir nur mit einer starken Mitbestimmung und einer hohen Tarifbindung erfolgreich gestalten. Gute Arbeit, nachhaltigen Wohlstand und sozialen Fortschritt gibt es nur mit einem Ausbau der Arbeitnehmerrechte und starken Gewerkschaften.

GeMAInsam Zukunft gestalten: sozial, ökologisch, demokratisch.
Die Menschen brauchen Sicherheit, gerade in Krisenzeiten und in Zeiten des Wandels. Daher fordern wir eine gute Qualifizierung der Beschäftigten für die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt und eine aktivierende Arbeitsmarktpolitik. Wir fordern die Erneuerung des Sicherheitsversprechens für einen solidarischen Sozialstaat mit guten Renten sowie einer Bürger- und Pflegevollversicherung. Sozialabbau zur Gegenfinanzierung der gegenwärtigen Krisen lehnen wir ab: Sozialabbau ist eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie!
Wir haben viel erreicht! Durch Kurzarbeit konnten in der Pandemie drei Millionen Arbeitsplätze gerettet und die Arbeitslosigkeit niedrig gehalten werden. Dass der Mindestlohn noch in diesem Jahr auf 12 Euro erhöht wird, ist auch unser Erfolg. Das kommt Millionen Menschen – besonders Frauen – im Land zugute. In diesen Wochen finden Betriebsratswahlen in rund 28.000 Betrieben statt. 180.000 Betriebsrät*innen kämpfen für Gute Arbeit und sichere Beschäftigungsperspektiven. Das geht am besten mit und in Gewerkschaften!

Wir stehen für eine demokratische, gerechte und solidarische Gesellschaft und Arbeitswelt. Wir stehen für die solidarische Kraft der Vielen! Die Herausforderungen unserer Zeit können wir meistern, in Deutschland und Europa, wenn wir gemeinsam handeln und niemanden bei den Veränderungen, die vor uns liegen, alleine lassen.

GeMAInsam Zukunft gestalten! Das ist unser Auftrag!

Beteiligt euch an den Maidemonstrationen und -kundgebungen vor Ort.

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Aktuell
news-299 Thu, 10 Mar 2022 12:19:38 +0100 Krieg ist keine Lösung – sofortiger Waffenstillstand! https://gew-mittelhessen.de/home/details/krieg-ist-keine-loesung-sofortiger-waffenstillstand Stellungnahme zum Ukraine-Krieg Demo-Aufruf So., 13. März Opernplatz | 12 Uhr Die GEW Hessen wendet sich entschieden gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der russischen Regierung auf die souveräne Republik Ukraine. Dieser Angriff ist durch nichts zu rechtfertigen und nicht entschuldbar. Alle Kriegsparteien müssen die Waffen niederlegen, insbesondere die russische Armee, und sofortige konstruktive Verhandlungen über einen Waffenstillstand aufnehmen. Dauerhaften Frieden kann es nicht durch Krieg und militärische Aufrüstung geben – auch nicht in Deutschland – sondern nur durch besonnenes Handeln der an der Entstehung des Konflikts beteiligten Parteien an einem gemeinsamen Verhandlungstisch.

Wir fordern das Land Hessen auf, den Geflüchteten aus der Kriegsregion unbürokratisch ein menschenwürdiges Ankommen zu ermöglichen und Perspektiven in Hessen zu eröffnen. In den Bildungseinrichtungen werden in den kommenden Monaten viele geflüchtete Kinder und Jugendliche ankommen, oftmals vom Krieg traumatisiert. Das Land Hessen ist aufgefordert, ein Einstellungsprogramm für sozialpädagogische Fachkräfte und für Lehrkräfte, vor allem für Deutsch als Fremdsprache aufzulegen. Die Bildungseinrichtungen müssen bei diesen Herausforderungen bestmöglich unterstützt werden. Die Anerkennung von ausländischen pädagogischen Abschlüssen ist endlich zu erleichtern, dies ist spätestens seit den Erfahrungen der Migrationsbewegung aus Syrien überfällig.

Unsere Mitglieder fordern wir auf, sich in geeigneter Form an regionalen Aktivitäten der Friedensbewegung zu beteiligen. Außerdem bitten wir darum, dem bundesweiten Spendenaufruf der GEW für den Heinrich-Rodenstein-Fonds zu folgen.


Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der russischen Führung im Herzen Europas wird immer brutaler. Sie droht mit Atomwaffen. Das Leiden der Menschen in der Ukraine wird immer dramatischer. Gemeinsam mit dem Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) und dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) stehen wir solidarisch an der Seite der mutigen Menschen in der Ukraine.

Diese Forderungen tragen wir am Sonntag, den 13. März, in Frankfurt auf die Straße. Wir treffen uns um 12 Uhr auf dem Opernplatz für eine Kundgebung und anschließende Demonstration.

Die Demo in Frankfurt ist eine von fünf zeitgleichen Großdemonstrationen in ganz Deutschland unter dem Motto „Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine“, zu denen wir zusammen miteinem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen Umwelt- und Friedensorganisationen aufrufen.

Organisiert wird die Demonstration in Frankfurt vom DGB Frankfurt-Rhein-Main, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac und Fridays for Future Frankfurt. Viele weitere Organisationen rufen mit zu ihr auf.

Vollständiger Aufruf

Mehr Infos

So können wir mehr werden:

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Aktuell
news-298 Mon, 07 Mar 2022 13:40:41 +0100 Streikaktionen in Hessen https://gew-mittelhessen.de/home/details/streikaktionen-in-hessen Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) Wir rufen unsere Mitglieder zur Teilnahme an den Streikaktionen am 8. März auf! Gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di kämpfen wir für die gerechte Bezahlung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst. Die Arbeitgeber gingen in der ersten Verhandlungsrunde nicht auf unsere Forderungen ein. „Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst haben sich eine bessere Bezahlung und Entlastungen verdient“, so Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen.

Die Beschäftigten müssen seit dem Beginn der Pandemie unter schwierigsten Bedingungen arbeiten und werden dafür weder besser entlohnt, noch ausreichend unterstützt. Wir rufen daher alle Kolleginnen und Kollegen auf am 8. März an den unterschiedlichen Orten an den Streikaktionen teilzunehmen. Die Streikerfassung findet Online statt, bitten melden Sie sich dafür hier an (ab Montagabend, 7.3 für 48 Stunden online).

Streikaktionen:

  • Offenbach | Rathaus 9 Uhr
  • Gießen | Kirchenplatz 9.30 Uhr; Berliner Platz 17.30 Uhr
  • Marburg | Erwin Piscator Haus 9.30 Uhr
  • Kassel | Streikfrühstück GEW-Büro 9 Uhr; Rathaus 10 Uhr; Bahnhof 17 - 19.30 Uhr
  • Frankfurt | Aktionen in der gesamten Innenstadt ab 13 Uhr; Demo DGB-Haus 15 Uhr; Römer Abschlusskundgebung 16.30 bietet sich ebenfalls für Kolleg:innen der Freien Träger an.
  • Darmstadt | Kundgebung Ludwigsplatz 14 Uhr; Demo Friedensplatz 15 Uhr -> Treffen am GEW-Büro 14.30 Uhr, Gagernstraße

Tarifinfo Nr.1

Elternbrief

Aktionsseite SuE-Runde

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Aktuell
news-297 Thu, 24 Feb 2022 09:08:23 +0100 Wetzlar.solidarisch https://gew-mittelhessen.de/home/details/wetzlarsolidarisch Corona-Gedenktag am 27.2.2022 von 15 bis 17 Uhr auf dem Domplatz in Wetzlar Wetzlar.solidarisch, das starke Bündnis gesellschaftlicher Gruppierungen und engagierter Menschen, lädt ein zum Gedenktag „Zwei Jahre Corona-Pandemie im Lahn-Dill-Kreis“. Am Sonntag, 27.2.2022 wollen wir auf dem Domplatz in Wetzlar mahnen, informieren, uns austauschen und bestärken in unserem Einsatz für Vernunft und Verantwortung, gegen Hass und Hetze. Wir lassen Betroffene zu Wort kommen. Wir liefern Belege für unsere Kritik, dass bei den so genannten Spaziergängern von „Wetzlar steht auf“ und „Herborn steht auf“ rechtsextreme, rassistische, antisemitische, demokratiegefährdende Positionen vertreten werden. Zwischen 15 und 17 Uhr erinnern wir an die mit Covid19 verstorbenen Mitbürgerinnen und Mitbürger, würdigen den Einsatz von Medizinern, Pflegekräften, Erziehern, Lehrern und all der Menschen an so genannten systemrelevanten Arbeitsplätzen. Wir fühlen mit denjenigen, die während der Pandemie in wirtschaftliche Bedrängnis gekommen sind. Wir solidarisieren uns mit dem großen Teil der Zivilgesellschaft, der achtsam Verantwortung für die Gemeinschaft übernimmt, trotz berechtigter Kritik demokratisch beschlossenen Regeln folgt und eine Politik der wissenschaftsbasierten Vorsicht unterstützt, die der Gesundheit jedes Einzelnen und dem Schutz von Schwachen und Geschwächten Priorität einräumt.

Treten Sie mit uns ein für Rücksichtnahme und Zusammenhalt in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Bitte kommen Sie am Sonntag, 27.2.2022 ab 15 Uhr auf dem Domplatz in Wetzlar und zeigen Sie Ihre solidarische Haltung.

Dort und unter https://wetzlar-erinnert.de/wetzlar-solidarisch/aufrufunterzeichnung/ können Sie den Aufruf unterzeichnen und Ihre Solidarität bekunden.

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Aktuell
news-296 Thu, 17 Feb 2022 16:35:14 +0100 Landesausländerbeirat gedenkt der Opfer des Anschlages von Hanau https://gew-mittelhessen.de/home/details/landesauslaenderbeirat-gedenkt-der-opfer-des-anschlages-von-hanau Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen 15. Februar 2022 Pressemitteilung Die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen - Landesausländerbeirat (agah-LAB) beteiligt sich an dem Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau vom 19. Februar 2020. Bei dem rechtsextremen Terrorakt wurden eine Bürgerin und acht Bürger mit familiärer Migrationsgeschichte ermordet.

Zum zweiten Jahresgedenktag möchte der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) mit seinen Mitgliedern, Netzwerken und zivilgesellschaftlichen Organisationen durch diverse Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten von Samstag, 19. Februar, bis voraussichtlich Sonntag, 27. Februar, an den Anschlag erinnern und zum Widerstand gegen Rassismus und rechte Gewalt aufrufen. Damit soll auch dem Anliegen der Angehörigen gefolgt werden, die in den sozialen Medien Pandemie bedingt um dezentrale Aktionen bitten, um der Opfer zu gedenken und Solidarität mit ihnen auszudrücken. In der Landeshauptstadt Wiesbaden werden am Samstag, 19. Februar, ab 19 Uhr in einer Lichtprojektion die Porträts der Opfer mit Schriftzügen und Botschaften zum Attentat auf eine Leinwand am Rathaus (Dern'sches Gelände) projiziert. Träger der Aktion sind der BZI, die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen - Landesausländerbeirat und der Ausländerbeirat Wiesbaden. Als Schirmherr tritt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende auf.

Oberbürgermeister Mende: „Nicht zuletzt aufgrund der räumlichen Nähe zwischen unseren Städten hat uns dieser Anschlag auch in Wiesbaden traurig, bestürzt und fassungslos gemacht. Wir gedenken heute den ermordeten Menschen – und sind in Gedanken bei ihren Familien. Rechte Gewalt und Antisemitismus scheinen in Teilen unserer Gesellschaft wieder hoffähig zu sein. Aber für Hass und Hetze darf in diesem Land kein Platz sein. Wir Deutschen tragen - mehr noch als alle anderen Nationen - die Verpflichtung in uns, eine Rückkehr von Intoleranz, Hass und Gewalt mit allen Kräften zu verhindern. Und eines möchte ich betonen: die Landeshauptstadt Wiesbaden steht fest und unverrückbar im Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und rechte Gewalt.“

Enis Gülegen, Landesvorsitzender der agah-LAB: „Hanau ist leider ein weiterer trauriger Höhepunkt in der langen Kette rassistischer Morde an Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund. Wir verkennen auch zwei Jahre danach die Zusammenhänge. Wir nehmen Rassismus nur dann wahr, wenn er Menschenleben gekostet hat. Wir ignorieren, dass diese Morde eine Legitimationsebene haben. Denn wer akzeptiert, dass Menschen im Arbeitsleben, auf dem Wohnungsmarkt, in der Schule, überall im Alltag diskriminiert, anders behandelt, benachteiligt werden, liefert die Legitimation für rassistische Übergriffe. In der letzten Konsequenz kosten diese verbrecherischen Taten Menschenleben. Wenn wir nicht mit aller Kraft das Grundübel, die Diskriminierung und Andersbehandlung bekämpfen, werden wir bald die nächsten Morde zu beklagen haben. Dann wird es ein anderer Ortsname sein, mit dem wir das Undenkbare, das Unmenschliche, das Verbrecherische verbinden. Diese traurige Gewissheit ist auch das Furchtbare an den Morden in Hanau zwei Jahre danach.“

Ibrahim Kızılgöz, Vorsitzender des Ausländerbeirats Wiesbaden: „Der Täter gab seinen Opfern nach Äußerlichkeiten einen Namen: Fremd. Genau dieser Gedanke gegen das ‚Fremde‘ darf unter uns nicht Oberhand gewinnen. Auch wenn der rassistische Anschlag in Hanau tiefe Gräben hinterlassen hat, ist es stets unsere Aufgabe zu reflektieren, welche menschenverachtenden Folgen diese Art der Denke haben kann. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Haut-, Haarfarbe oder Name Kriterien für gesellschaftliche Akzeptanz und Teilhabe sind. Umso wichtiger ist es, antirassistische Bildungsarbeit und Empowerment-Initiativen von Black and People of Colour (BPoC) stärker zu unterstützen. Der Ausländerbeirat Wiesbaden setzt die Idee der Vielfalt mit innerlicher Überzeugung für eine friedliche Stadtgesellschaft fort: Für Vielfalt der Kulturen, für Glaubensvielfalt, für Vielfalt individueller Lebensweisen, für Menschlichkeit und Solidarität, für Demokratie, für Walter Lübcke, für Hanau!“

Gemeinsam mit dem Wiesbadener Ausländerbeirat werden die Omas gegen Rechts Wiesbaden am Samstag, 19. Februar, ab 17 Uhr eine Mahnwache auf dem Luisenplatz abhalten. Im Anschluss begeben sie sich zum Dern'schen Gelände, um an der Lichtprojektion teilzunehmen und die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit zu unterstützen.

Die agah-LAB ist der Dachverband von über 80 gewählten kommunalen Ausländerbeiräten in Hessen. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. die politische Interessenvertretung von Menschen mit Migrationsgeschichte auf Landesebene, die Koordination und Unterstützung der Arbeit der kommunalen Ausländerbeiräte und der Einsatz für mehr Chancengleichheit, gegen Diskriminierung und Rassismus.

Initative 19. Februar Hanau

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Aktuell